Welche Ergebnisse liefert die optische Inspektion?

Zur Dokumentation einer optischen Inspektion gehört eine Videoaufnahme der Befahrung, in der Regel auf CD oder DVD, eine Haltungsgraphik mit genauer Lage und Art der vorgefundenen Schäden und ein Haltungsprotokoll. Die Unterlagen enthalten Kürzel zur Beschreibung der Schäden erfolgt durch sogenannte Kürzel, die in entsprechenden Vorschriften festgelegt sind 1.

Typische Schäden

Bei Abwasserleitungen treten verschiedene Schadensarten auf. Diese sind teils auf gewöhnliche „Alterungserscheinungen“, zum Teil aber schon auf Baufehler bei der Herstellung zurückzuführen.

Typische Schäden sind u. a. Undichtigkeiten, Lageabweichungen, Abflusshindernisse und Risse. Eine häufige Schwachstelle sind dabei die Rohrverbindungen, wo Muffenversätze, Wurzeleinwuchs sowie fehlende oder verrottete Dichtungsmaterialien auf Undichtigkeiten schließen lassen.

Schadenskürzel

Im Rahmen der optischen Inspektion werden alle Schäden mit Station und Ausmaß erfasst und in einem Inspektionsprotokoll dokumentiert. Festgestellte Schäden werden dabei, im Sinne einer einheitlichen und eindeutigen Zustandsbeschreibung, mit Hilfe standardisierter Schadenskürzel beschrieben.

Ein bundesdeutscher Standard hierzu ist das Merkblatt der Abwassertechnischen Vereinigung ATV-M 143-2 2 (Bild 1). Die Europanorm DIN EN 13508-2 enthält ein Europa-einheitliches Kodiersystem 3. Obwohl die europäische Norm seit September 2003 in Kraft und damit verbindlich ist, werden viele Untersuchungen noch nach den bundesdeutschen Standards durchgeführt, da das neue Kürzelsystem noch umfangreicher ist. Deshalb wird nachfolgend zunächst die Schadensbeschreibung nach ATV-M 143 vorgestellt.

Erläuterung der Schadenskürzel nach ATV-M 143

1. und 2. Kürzelstelle: „Hauptcode“
Über den Hauptkode (1. und 2. Kürzelstelle) wird die Schadensart ermittelt.

3. Kürzelstelle: „Undichtigkeitsangabe“
An der 3. Stelle ist die Angabe zu Undichtigkeiten des Kanalprofils möglich.

4. Kürzelstelle: Lage am Umfang
An der 4. Stelle werden Angaben zur Lage des Schadens im Kanal gemacht.

Numerischer Zusatz
Mit Hilfe des numerischen Zusatzes wird das Schadensausmaß beschrieben.

Beispiel: Längsriss-Feuchtigkeit sichtbar - rechter Kämpfer - Rissbreite 2,0 mm

Bild 1: Beispiel Zustandsbeschreibung nach ATV-M 143: Längsriss-Feuchtigkeit sichtbar - rechter Kämpfer - Rissbreite 2,0 mm (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de) 

Bild 1: Beispiel Zustandsbeschreibung nach ATV-M 143: Längsriss-Feuchtigkeit sichtbar - rechter Kämpfer - Rissbreite 2,0 mm (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Die Haltungsgraphik (Bild 2) beschreibt folgende Schadenssituation (Bild 3):

Bild 2: Beispiel für eine Haltungsgraphik (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de) Bild 3: Darstellung der Schadenssituation  (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 2 (links): Beispiel für eine Haltungsgrafik mit Kürzeln nach ATV-M 143 (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 3 (rechts): Darstellung der Schadenssituation (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

 

Sichtbare Schäden

Nnachfolgend sind alle sichtbaren Schäden, die in Abwasserleitungen auftreten können, einschließlich ihrer möglichen Schadensfolgen zusammengestellt.

Schäden an Seitenzuflüssen

Schaden an Hausanschluss

Häufig werden die Anschlüsse der Abzweige bzw. Stutzen nicht fachgerecht ausgeführt und ragen dadurch in den Abflussquerschnitt hinein.
Abzweige: Formstücke mit Verbindungen zum Hauptkanal.
Stutzen: nachträglich erstellte Verbindungen zum Hauptkanal.

Mögliche Schadensfolgen: Undichtigkeiten,. Risse im Anschlussbereich, Wurzeleinwuchs im Anschlussbereich, Verstopfungen

Schadensarten Hauptcode Schadensmaß
Abzweig / Stutzen A- / S- [-]
Abzweig / Stutzen nicht fachgerecht AN / SN [-]
Wurzeleinwuchs durch den Abzweig / Stutzen AP / SP Betroffener
Querschnittsanteil [%]
Risse im Abzweig / Stutzen AR / SR Rissbreite [mm]
Abzweig / Stutzen verstopft A-D / S-D [-]
Abzweig / Stutzen verschlossen AU / SU [-]
Stutzen einragend SE Betroffener Querschnittsanteil [%]
Stutzen außen vorsitzend SO [-]

 

Rohrbruch

RohrbruchAls Rohrbruch wird das Fehlen von Teilen der Rohrwandung bezeichnet. Auch der vollständige Verlust der Tragfähigkeit verbunden mit einem Zusammenbruch des jeweiligen Bauteils (Einsturz) fällt in diese Schadensgruppe.

Mögliche Schadensfolgen: Undichtigkeiten, Setzungen, Einsturz

 

Schadensarten Hauptcode Schadensmaß
Fehlendes Rohrstück am Schacht / Bauwerksanschluss BA Schadensmaß für Rohrbruch
Fehlendes Rohrstück im Verbindungsbereich BC
Fehlende Scherbe BS
Loch BW
Einsturz BT [-]

 

Korrosion

SchadensbildKorrosion entsteht u.a. durch chemische Vorgänge aufgrund aggressiver Abwässer, mikrobiologische Vorgänge ("Biogene Schwefelsäure-Korrosion"), Werkstoffunverträglichkeiten der eingesetzten Rohre, Formstücke etc.

Mögliche Schadensfolgen: Reduzierung der Wanddicke, Verringerung der Tragfähigkeit und Dichtigkeit, Risse, Einsturz

Schadensarten Hauptcode Schadensmaß
Innenkorrosion C- Kennwert für Wandabtrag
Korrosion in der Rohrverbindung CC

 

Verformung

Verformungsbild an einem PE-HD RohrDie Verformung biegeweicher Rohre (z.B. aus Kunststoff) beeinflusst die Belastung und Druckverteilung wesentlich, da der Boden Bestandteil des Tragsystems ist.

Mögliche Schadensfolgen: Verstopfungen, Risse, Rohrbruch

Schadensarten Hauptcode Schadensmaß
Deformation biegeweicher Rohre (Kunststoff) D- Durchmesserreduzierung [%]

Schadensmaß für Deformationen

 

 Abflusshindernisse

AblagerungenAbflusshindernisse sind Gegenstände o. Materialien, die im Leitungsquerschnitt liegen, in diesen hineinragen o. ihn kreuzen, so dass die für einen ordnungsgemäßen Abfluss des Abwassers erforderliche freie Querschnittsfläche nicht mehr vollständig zur Verfügung steht.

Mögliche Schadensfolgen:  Reduzierung der hydraulischen Leistungsfähigkeit, Verstopfungen, Erhöhung des Wartungsaufwandes

Schadensarten Hauptcode Schadensmaß
Hindernis H- Querschnittsreduzierung [%]

Schadensmaß für Querschnittsreduzierung

lose Ablagerungen HD
einragendes Hindernis HE
feste Ablagerungen HF
Inkrustation HI
Wurzeleinwuchs HP
Wasserrückstau W-

 

Lageabweichung

Verschiebung

Unter Lageabweichungen wird die nicht geplante Abweichung der Abwasserleitungen und Bauwerke von einer bei der Planung u. / o. bei der Bauausführung u.U. situationsbedingt festgelegten Solllage.

Mögliche Schadensfolgen: Abreißen von Anschlussleitungen, Verlust der Funktionsfähigkeit durch Gegengefälle, Undichtigkeiten, Risse, Rohrbruch

Schadensarten Hauptcode Schadensmaß
Axialverschiebung LL Schadensmaß für Querschnittsreduzierung
Ausbiegung (Unterbogen) LB Schadensmaß
Vertikaler / horizontaler Versatz LV / LH Schadensmaß

Risse

Längsrisse

Risse entstehen meist durch zu große Belastungen, als Folge von Undichtigkeiten, Lageabweichungen, mechanischem Verschleiß

Mögliche Schadensfolgen: Undichtigkeiten, Rohrbruch, Einsturz

 

Schadensarten Hauptcode Schadensmaß
Längsriss RL

Schadensmaß

Querriss RW
Scherbenbildung / Riss von einem Punkt ausgehend RX / RS

 Undichtigkeiten

Infiltration

Undichtigkeiten liegen dann vor, wenn entweder Wasser sichtbar ein- o. austritt o. eine Prüfung auf Wasserdichtheit nicht erfüllt wird

Mögliche Schadensfolgen: Austritt von Abwasser, Schadstoffeintrag in Grundwasser und Boden, Eintritt von Grundwasser, Hohlraumbildung/ Setzungen, Wurzeleinwuchs

Schadensarten Hauptcode Schadensmaß
Undichte Schacht-/Bauwerksanbindung UA [-]
Undichte Rohrverbindung UC
Undichte Rohrwandung UW

Die Schadensdarstellung im europäischen Kürzelsystem ist noch umfangreicher als die oben beschriebene nach dem deutschen Regelwerk. In Bild 4 ist kurz erläutert, welche Bedeutung die einzelnen Stellen des Codes haben.

Bild 4: Erläuterung der Schadenskürzel nach DIN EN 13508 (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de 

Bild 4: Erläuterung der Schadenskürzel nach DIN EN 13508 (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 5 zeigt ein Beispiel aus der DIN EN 13508 Teil 2 4. Erläutert wird dieses Beispiel in Bild 6.

Bild 5: Beispiel F.4 aus der DIN EN 13508: Rissbildung (klaffender Riss in Längsrichtung) (DIN EN 13508-2: Zustandserfassung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion (09.2003).) Bild 6: Erläuterungen zum Beispiel F.4 aus der DIN EN 13508-2 für Rissbildung (klaffender Riss in Längsrichtung mit Risslinien an der Rohrwand und Inkrustation) (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 5 (links): Beispiel F.4 aus der DIN EN 13508: Rissbildung (klaffender Riss in Längsrichtung) 5

Bild 6 (rechts): Erläuterungen zum Beispiel F.4 aus der DIN EN 13508-2 für Rissbildung (klaffender Riss in Längsrichtung mit Risslinien an der Rohrwand und Inkrustation) (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Dichtheitsprüfung

Was wird bei der Dichtheitsprüfung gemessen?

Bei der Dichtheitsprüfung mit einem Prüfmedium - i.d.R. mit Wasser und nur in seltenen Fällen mit Luft - werden folgende Faktoren gemessen:

  • die Zeit, in der ein bestimmtes Ereignis stattfindet
  • die Prüfmediummenge, die erforderlich ist, einen vorgegebenen Prüfdruck aufrecht zu erhalten
  • die Prüfdruckveränderung, die sich in einem bestimmten Zeitraum einstellt.

Prüfzeit, Prüfdruck und zulässiger Prüfmedienverlust werden in entsprechenden Normen und Regelwerken 6 7 vorgegeben. Ob die Leitung dicht ist hängt also davon ab, wie viel Wasser während der Prüfzeit zugegeben werden muss, d.h. wie viel Wasser im Leitungssystem "verschwindet".

Wie wird die Dichtheitsprüfung mit Wasser durchgeführt?

Geprüft werden die Leitungen und die Schächte. Die Untersuchung kann - abhängig von der Netzstruktur - für das gesamte Leitungsnetz eines Grundstücks auf einmal oder für einzelne Leitungsabschnitte gesondert durchgeführt werden.

Bild 7: Absperrelemente (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de) Bild 8: Absperrelemente (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 7 (links): Absperrelemente (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 8 (rechts): Absperrelemente (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Zuerst werden die Länge und die Nennweite der zu prüfenden Leitung bzw. des zu prüfenden Netzabschnitts ermittelt, da davon die zulässige Wasserzugabemenge abhängt. Dann wird der Prüfabschnitt mit Absperrblasen, die nach Positionierung mit Luft aufgeblasen werden, abgesperrt und mit Wasser gefüllt, bis der erforderliche Prüfdruck erreicht ist. Falls der Wasserspiegel im vorgeschriebenen Prüfzeitraum sinkt, wird Wasser hinzu gegeben. Die Dichtheit ist nachgewiesen, wenn die nachgefüllte Wassermenge einen bestimmten Grenzwert nicht überschreitet.

Bild 9: Längen und Nennweiten des Leitungsabschnittes (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)  Bild 10: Aufbringen des Prüfdrucks (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 9 (links): Längen und Nennweiten des Leitungsabschnittes (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 10 (rechts): Aufbringen des Prüfdrucks (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

Bild 11: Dichtheitsprüfung mit Wasser (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)<br />1. maximale Einstauhöhe <br />2. Absperrblase <br />3. Kontrollschacht <br />4. verschlossene Rückstauklappe

Bild 11: Dichtheitsprüfung mit Wasser (Bild: grundstuecks-entwaesserung.de)

1. maximale Einstauhöhe
2. Absperrblase
3. Kontrollschacht
4. verschlossene Rückstauklappe

Fällt die Prüfung positiv aus, sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Bei einem negativen Ergebnis muss allerdings eine optische Inspektion folgen, da aus der Wasserdruckprüfung keine konkreten Aussagen über vorhandene Schäden und deren Position sowie die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen abgeleitet werden können.

Die Dichtheitsprüfung mit Wasser sollte dann eingesetzt werden, wenn aufgrund der Unzugänglichkeit von Grundleitungen keine vollständige optische Inspektion möglich ist.

Wie ist die Dichtheitsprüfung mit Wasser zu dokumentieren?

Über die durchgeführte Dichtheitsprüfung ist ein Protokoll anzufertigen mit:

  • allgemeinen Angaben (Auftraggeber, Auftragnehmer, ggf. Projektleiter, Geräteführer, Prüfort, Datum und Uhrzeit, Straßenname, Haltungsnummer und/oder die Bezeichnungen der die Haltung begrenzenden Schächte)
  • Bestandsdaten des Prüfobjektes (Art des Objektes (haltungs-, abschnittsweise Dichtheitsprüfung oder Muffenprüfung), Nennweite, Querschnittsabmessungen, Prüflänge, Werkstoff, Kanalart, Baujahr, Ursprung der Längenmessung, Grundwasserstand)
  • Prüfvorgaben (Prüfvorschrift, Prüfdruck, Prüfzeit, Beruhigungszeit, zulässige Wasserzugabe)
  • Messergebnis (gemessene Druckdifferenz bzw. Wasserzugabe mit Unterschrift)
Dichtheitsprüfung von Rohrleitungen mit Wasser
Ortsteil  
Straße/Hausnummer  
Anschluss an Hauptkanal Haltung Nr.:  
Leitungsart (MW, SW)  
Eingesetzte Verfahren  
Angaben zur Wasserdruckprüfung gem. DIN 1986-30
Prüfdatum  
Begin/Ende der Wasserfüllung  
Begin/Ende der Prüfung  
Prüfdruck Füllung bis OK tiefster Entwässerungsgegenstand oder UK Reinigungsöffnung in Fallleitung
zulässige Wasserzugabe 0,1 l/m² benetzter Rohrinnenfläche
Prüfzeit 15 min
Teilleitung lt. Plan DN benetzte Innenfläche Teillänge benetzte Innenfläche
  mm m²/lfdm m
         
         
         
         
         
         
         
         
Summe Teilflächen        
erlaubte Wasserzugabe [l]        
gemessene Wasserzugabe [l]        
Bemerkungen
Prüfung bestanden ja nein
Prüffirma/Prüffahrzeug  
Prüfer/Sachkundiger
Datum/Unterschrift

Tabelle 2: Beispiel für das Protokoll einer Dichtheitsprüfung mit Wasser

  • 1. ATV-M 143: Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Entwässerungskanälen und -leitungen, Teil 6: Dichtheitsprüfung bestehender, erdüberschütteter Abwasserleitungen und -kanäle und Schächte mit Wasser, Luftüber- und Unterdruck (1998).
  • 2. ATV-M 143: Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Entwässerungskanälen und -leitungen, Teil 2: Optische Inspektion (04.99).
  • 3. DIN EN 13508-2: Zustandserfassung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion (09.2003).
  • 4. DIN EN 13508-2: Zustandserfassung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion (09.2003).
  • 5. DIN EN 13508-2: Zustandserfassung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden. Teil 2: Kodiersystem für die optische Inspektion (09.2003).
  • 6. DIN 1986: Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke; Teil 30: Instandhaltung (02.2003).
  • 7. ATV-M 143: Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Erneuerung von Entwässerungskanälen und -leitungen, Teil 6: Dichtheitsprüfung bestehender, erdüberschütteter Abwasserleitungen und -kanäle und Schächte mit Wasser, Luftüber- und Unterdruck (1998).

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